Freitag, 19.6.2026, 20 Uhr im Nienburger Kulturwerk
Unsicheren Zeiten – was tun gegen Armut und Existenzangst?
Warum die soziale Frage über die Zukunft unserer Demokratie entscheidet
Gespräch mit dem Armutsforscher und Sozialpolitiker Dr. habil. Wolfgang Strengmann-Kuhn
Die gesellschaftliche Radikalisierung, die wir alle beobachten können, wird im Kern von einer einzelnen Unwucht angetrieben: Der sozialen Frage. Der vor zwei Wochen erschienene Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes belegt dies, wenn er von mittlerweile 13 Mio. Menschen unterhalb der Armutsschwelle spricht.
Soziale Unsicherheit und Abstiegsängste sind längst kein Randphänomen mehr. Sie reichen tief in die Mitte der Gesellschaft – und bilden einen Nährboden für Populismus und Demokratieverdrossenheit. Was kann Politik dagegen tun? Welche Ideen gibt es für mehr soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Dr. habil. Wolfgang Strengmann-Kuhn erforscht seit über 20 Jahren Armut und Ungleichheit in diversen wissenschaftlichen Zusammenhängen und widmete sich etliche Jahre im Bundestag für Bündnis90/Die Grünen dem Thema. Er ist einer von Deutschlands profiliertesten Verfechter eines Grundeinkommens.
Info: Informationen zu dieser Veranstaltung der Reihe „Demokratie im Gegenwind“ gibt es unter www.imgegenwind.de und www.slu-boell.de . Eintritt frei. Voranmeldungen für das Gespräch im Kulturwerk sind erwünscht unter: 050 21 – 92 25 80, per eMail an info@nienburger-kulturwerk.de.
